Lammragout


Lammragout

Zutaten:

     -       1 kg Lammschlögel, ausgelöst
     -       3 EL Pflanzenöl
     -       2-3 kleine Zwiebel, gehackt
     -       3 Knoblauchzehen, gehackt
     -       200 g Karotten
     -       150 g Sellerie
     -       250 g braune Champignons
     -       150 g Cocktailtomaten
     -       250 g Tomatenpolpa
     -       250 ml Rotwein
     -       1 EL Lammgewürzmischung
     -       1 Prise Piment, zerstoßen
     -       1 TL grüne Minze, gerebelt
     -       1 kleinen Rosmarinzweig
     -       80 ml Schlagobers
     -       1 EL Kartoffelstärke
     -       Salz & Pfeffer
sowie Blaukraut und gebratene Polenta zum Servieren


Zubereitung:

Das Lammfleisch von Sehnen und Fett befreien und in ca. 3-4 Zentimeter große Würfel schneiden. Mit Lammgewürz, Piment und Minze vermengen, zudecken und an einem kühlen Ort mindestens 2 Stunden ziehen lassen.

Die gehackten Zwiebel zusammen mit dem Knoblauch in 1 EL Pflanzenöl anrösten, beiseite stellen. Das Fleisch im restlichen Öl anbraten, mit Salz und Pfeffer würzen. Karotten und Sellerie in kleine Stifte schneiden und kurz mitrösten, danach mit Rotwein und der Tomatenpolpa aufgießen. Den Rosmarinzweig mitköcheln lassen. Nach etwa 30 Minuten die Champignons (halbiert oder geviertelt) beigeben. Nach weiteren 10 Minuten die halbierten Cocktailtomaten beigeben und für etwa 10 Minuten auf kleiner Flamme fertig kochen. Die Kartoffelstärke mit dem Schlagobers verquirlen, das Ragout leicht binden.

Das Lammragout auf große, vorgewärmte Teller anrichten, mit Preiselbeeren garnieren und mit etwas Blaukraut und angebratenen Polentascheiben servieren.



Feigen-Trifle


Feigen-Trifle

Zutaten:

     -       220 g Cremetopfen (40% F.i.T.)
     -       250 g Joghurt (1%)
     -       50 g g Staubzucker
     -       1 Pkg. Vanillezucker
     -       1 Bio-Zitrone
     -       1 EL Rum, weiß
     -       120 g Biskotten
     -       70 g Butter
     -       10 Feigen, frisch
     -       60 g brauner Zucker
     -       1 EL Rum, braun
     -       150 ml Wasser
     -       3 Gewürznelken
     -       1 Prise Zimt
sowie frische Minze zum Garnieren


Zubereitung:

Zu Beginn die Brösel herstellen. Hierzu am besten die Biskotten in eine Plastiktüte geben und mit einem Nudelholz klein klopfen bzw. drücken. Die Butter in einer Pfanne schmelzen, Brösel hinzugeben und anrösten. Danach abkühlen lassen.

Für die Creme Topfen, Joghurt, Vanillezucker und Rum mit dem Schneebesen in einer Schüssel vermengen. Den Staubzucker hinein sieben. Ein wenig Schale von der Zitrone abreiben und dazugeben, den Saft auspressen. Etwa ein Drittel des Zitronensafts in die Creme geben, den Rest für das Feigenkompott aufheben.

Die Feigen vierteln und in einem Kochtopf erhitzen. Mit dem braunen Rum ablöschen, danach Zucker und Wasser sowie die Gewürze und den restlichen Zitronensaft hinzugeben. Das Ganze solange einkochen, bis ein schönes, dunkelviolettes Kompott entsteht. Sollte zu viel Flüssigkeit verdampfen, zusätzlich ein wenig Wasser und/oder Zitronensaft dazugeben.

Nun abwechselnd Butterbrösel, Topfen-Joghurtcreme und das Feigenkompott in Dessertgläser füllen, sodass gleichmäßige Schichten entstehen. Die Trifles anschließend für mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank stellen und mit Minze garniert servieren.



Feigen-Nusskrapferl


Feigen-Nusskrapferl

Zutaten:

     -       90 g getrocknete Feigen
     -       70 g Rosinen
     -       120 g dunkle Schokolade
     -       2 Eier
     -       1 Dotter
     -       250 g Staubzucker
     -       100 g Mandeln, gerieben
     -       150 g Haselnüsse, gerieben
     -       3 EL Mehl
sowie Vanille-Kristallzucker und Ribiselmarmelade


Zubereitung:

Den Backofen auf 180 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Rosinen und getrocknete Feigen sehr klein schneiden oder durch die Flotte Lotte passieren. Die Schokolade über dem Wasserbad schmelzen. In einer Rührschüssel Eier, Dotter und Staubzucker schaumig rühren, die Schokolade unterheben. Anschließend die geriebenen Nüsse und das Mehl hinzufügen und gut vermengen. Für etwa 30 Minuten rasten lassen.

Kristallzucker mit Vanillezucker auf einem Teller mischen. Aus dem Teig kleine Kugeln formen, im Vanille-Kristallzucker wälzen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. In der Mitte mit einem Kochlöffelstiel jeweils eine Vertiefung machen, sodass später die Marmelade darin Platz hat. Auf mittlerer Schiene für ca. 10 Minuten backen. Anschließend mithilfe eines Dressiersacks in jede Vertiefung einen Tupfen Ribiselmarmelade geben und trocknen lassen.



Lungauer Schnitten


Lungauer Schnitten

Zutaten:
Teig:
     -       120 g Zucker
     -       140 g Butter
     -       4 Eier
     -       120 dunkle Schokolade
     -       100 g geriebene Nüsse (z.B. Walnüsse und Mandeln)
     -       30 g Mehl
     -       1 Pkg. Vanillezucker
Baisermasse:
     -       4 Eiklar
     -       1 Prise Salz
     -       200 g Zucker
     -       100 g Haselnusskrokant
     -       80 g Mandel, gehackt und blanchiert


Zubereitung:

Den Backofen auf 200 Grad (Ober/Unterhitze) vorheizen. Die Eier trennen. Zucker und Butter mithilfe des Handmixers schaumig schlagen, die Dotter nacheinander unter Rühren hinzugeben. Die Schokolade über dem Wasserbad schmelzen. Zuerst die flüssige Schokolade, dann das Mehl, die Nüsse sowie den Vanillezucker unter den Butterabrieb mengen und alles zu einem gleichmäßigen Teig verarbeiten. Diesen auf ein tiefes, mit Backpapier ausgelegtes Blech streichen und für 10 Minuten auf mittlerer Schiene backen.

Für die Baisermasse die Eiklar mit einer Prise Salz zu Eischnee schlagen. Nach und nach den Zucker zugeben und so lange mixen, bis eine homogene, hellweiße Masse entsteht. Den Teigboden gleichmäßig mit der Masse bestreichen und dicht mit Haselnusskrokant und fein gehackten Mandeln bestreuen. Anschließend für etwa 8 Minuten fertig backen, sodass der Krokantschaum goldgelb ist. Auskühlen lassen und in beliebig große Rauten oder Rechtecke schneiden. Luftdicht aufbewahrt halten die Schnitten mindestens 2 Wochen.


Herzlichen Dank an Margit Macheiner vom Tonimörtlhof (Lungau/Mariapfarr) für das Rezept!



Quinoa-Pizza


Quinoa-Pizza

Zutaten:

Teig:
      -       200 g Quinoa
      -       2 Eier
      -       1 EL Olivenöl
      -       80 g Mehl
      -       60 g Parmesan, gerieben
      -       Salz & Pfeffer
Belag:
      -       80 g Tomatenmark
      -       5 EL rotes Pesto
      -       50 g Parmesan, gerieben
      -       1 kleine Zucchini
      -       1 EL Olivenöl
      -       12 Cocktailtomaten
      -       80 g Prosciutto (z.B. San Daniele)
      -       200 g Roquefort
      -       2 Handvoll Rucola


Zubereitung:

Den Backofen auf 200 Grad (Ober/Unterhitze) vorheizen. Für den Pizzateig, Quinoa laut Packungsanleitung (in Suppe) weich kochen. Dann abseihen, gut abtropfen und auskühlen lassen. In einer großen Schüssel Quinoa, Eier, Öl, Mehl und Parmesan vermengen und zu einem homogenen Teig verarbeiten. Mit Salz und Pfeffer würzen. Nun den Teig etwa 0,5 Zentimeter dick auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech streichen und 12 Minuten auf mittlerer Schiene backen. 

Wenn der Pizzateig vorgebacken ist, die Pizza gleichmäßig mit Tomatenmark und Pesto bestreichen. Anschließend mit dem gerieben Parmesan bestreuen. Die Zucchini in Scheiben schneiden und beidseitig im Olivenöl anbraten. Pizza mit den restlichen Zutaten, d.h. Zucchinischeiben, Prosciutto, halbierte Cocktailtomaten und Roquefortstücke, belegen und für weitere 10 Minuten backen. Zum Schluss mit Rucola bestreuen und heiß genießen!


Hinweis: Natürlich lässt sich die Quinoa-Pizza auch mit anderen Zutaten belegen. Dem Geschmack sind keine Grenzen gesetzt!



Wie Quinoa und Pizza zueinander fanden ;-)


Kärntner Laxn mit Kürbisgratin


Kärntner Laxn mit Kürbisgratin

Zutaten:

Kärntner Laxn:
      -       4 frische Kärntner Laxn (Seeforellen)
      -       8 Knoblauchzehen
      -       4 Rosmarinzweige
      -       1 Bund frische Petersilie
      -       2 EL Butter
      -       4 EL Olivenöl
      -       1 Bio-Zitrone
      -       250 g Cocktailtomaten
Kürbisgratin:
      -       500 g Butternuss-Kürbis
      -       320 g Kartoffeln, festkochend
      -       1 Thymianzweig
      -       1 Ei
      -       180 ml Sahne
      -       150 g Cheddar
      -       Salz & Pfeffer
sowie extra Zitronen zum Garnieren


Zubereitung:

Den Backofen auf 180 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Für die Gratins den Kürbis von den Kernen und der Schale befreien, die Kartoffeln ebenso schälen. Beides mithilfe einer Küchenreibe fein aufreiben. Anschließend – am besten in einem eingedrehten Küchentuch - fest auspressen, sodass so wenig Wasser wie möglich übrig bleibt. Den Thymian vom Zweig rebeln und zusammen mit dem Ei, der Sahne und der Hälfte des Cheddars unter die Gemüseraspel mengen. Salzen und Pfeffern. Anschließend die Masse in kleine, ausgebutterte Gratinförmchen geben und mit dem restlichen Käse bestreuen. Etwa 25 Minuten auf mittlerer Schiene backen.

Den Fisch (sofern er nicht schon ausgenommen ist) ausnehmen, unter fließendem Wasser putzen und trocken tupfen. Die Knoblauchzehen fein aufhacken. Petersilie klein schneiden, ein wenig davon zum Garnieren aufheben. Die Schale von der Zitrone abreiben, den Saft auspressen. Knoblauch, Petersilie, Rosmarinzweige (der Länge nach) sowie Zitronensaft und -schale im Bauch der Seeforellen verteilen. Salzen und Pfeffern.

Die Alufolie mit Butter bestreichen, den Fisch darauflegen (ev. nachsalzen) und gut einpacken. Die Cocktailtomaten mit Olivenöl beträufeln, ebenso in Folie wickeln und neben dem Fisch aufs Blech setzen. Für 12-15 Minuten auf mittlerer Schiene backen. Gegen Ende der Garzeit die Folie öffnen und mit der Gratinierfunktion die Oberseite des Fisches „kross“ backen. Danach aus dem Rohr nehmen, mit Petersilie, aufgeschnittenen Zitronenspalten und den Kürbisgratins servieren.



Projekt "Fisch meets Kürbis"